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Großer Andrang beim Neujahrsempfang 2018 der CDU Dümpten

Gastredner Heinz Sprenger begeistert die Zuhörer -

Der Neujahrsempfang des CDU Ortsverbandes Dümpten stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse und war von interessierten Bürgerinnen und Bürgern so gut besucht wie noch nie. Ausschlaggebend dafür war sicherlich nicht zuletzt die Popularität des diesjährigen Gastredners Heinz Sprenger. Im Beisein von u.a. Oberbürgermeister Ulrich Scholten sowie Bürgermeisterin Ursula Schröder referierte der langjährige Duisburger Chefermittler zum Thema „Polizeiarbeit zwischen Mythos und Realität“. Dabei scheute er als ehemaliger Chef der Duisburger Mordkommission auch nicht das eine oder andere schwierige Themenfeld anzureißen. Als Mitbegründer des Vereins Riskid e.V. liegt ihm insbesondere die Bekämpfung von Kindesmisshandlung am Herzen.

Als Aufklärer der Duisburger Mafia Morde kam das Themenfeld der organisierten Kriminalität ebenfalls nicht zu kurz. Deutschland mache es hier der Mafia oftmals zu leicht. Aber auch im Fall „Amri“ habe es Fehler gegeben die so nicht nötig gewesen seien. Überrascht habe ihn seine Berufung in die Regierungskommission „Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen“. Hier will er sich in Zukunft weiter für die Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung einsetzen. Über seine jahrzehntelange Polizeiarbeit hat er im vergangenen Jahr bereits ein Buch herausgegeben unter dem Titel „Der echte Schimanski“.

Der CDU Ortsverbandsvorsitzende Dr. Roland Chrobok bedankte sich am Ende ganz herzlich bei Heinz Sprenger und unterstrich dabei nochmal Wichtigkeit aber auch die Schwierigkeit der Polizeiarbeit. „Die Arbeit der Menschen, die sich hier für unsere Sicherheit und Ordnung einsetzen kann gar nicht hoch genug bewertet werden.“, so Chrobok. „Sie verdienen die volle Unterstützung der Politik und von uns Bürgerinnen und Bürgern.“ Abschließend wünschte Chrobok allen Gästen ein gutes und gesundes Jahr 2018.

 

 

Neujahrsempfang der CDU Dümpten (v.l.n.r.): Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Hüßelbeck, Gastredner Heinz Sprenger, CDU Kreisvorsitzende Astrid Timmermann-Fechter, CDU Fraktionsvorsitzende Christina Kaldenhoff, Bürgermeisterin Ursula Schröder und Ortsverbandsvorsitzender Dr. Roland Chrobok.

 

Mülheimer Ortslandwirt Martin Siekerkotte wirbt für mehr Naturschutz und weniger Flächenverbrauch

Der Neujahrsempfang des CDU Ortsverbandes Dümpten stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse. Gastredner war in diesem Jahr der Mülheimer Ortslandwirt Martin Siekerkotte. Im Beisein von Bürgermeisterin Ursula Schröder referierte der Sprecher des Netzwerkes Landwirtschaft Ruhr der CDU Ruhr und Mitglied im CDU Landesagrarausschuss zum Thema „Landwirtschaft im urbanen Raum und insbesondere im Ruhrgebiet“.

Dabei machte er deutlich dass sich insbesondere Landwirtschaft und Naturschutz nicht widersprechen müssen. Unterstrichen wird dies sicherlich durch sein besonderes Engagement im Kampf gegen das Bienen- und Insektensterben. Darüber hinaus gab er in einer kurzen Einlage dem Landwirt Andreas Bolten vom Dümptener Bauernhof die Gelegenheit sich den Zuhörern aus der direkten Nachbarschaft zu präsentieren. Mit Blick auf den Insektenschutz appellierte Bolten an alle Bürgerinnen und Bürger die Blühstreifen an Ackerrändern zu respektieren und nicht als Spazierwege oder Hundefreilauffläche zu missbrauchen.

Der CDU Ortsverbandsvorsitzende Dr. Roland Chrobok bedankte sich am Ende ganz herzlich bei beiden Rednern und unterstrich dabei nochmal die Wichtigkeit der Landwirtschaft vor Ort. „Wenn wir uns die Möglichkeit erhalten wollen, Produkte nicht nur aus dem Supermarkt sondern direkt dort zu kaufen, wo sie wachsen, müssen wir die Mülheimer Landwirtschaft stärken und unterstützen.“, so Chrobok. “Das heißt unter anderem einem übertriebenen Flächenverbrauch entschieden entgegenzuwirken. Mit Blühstreifen und Streuobstwiesen engagieren sich die Mülheimer Landwirte darüber hinaus vorbildlich gegen das andauernde Bienen- und Insektensterben.“ Abschließend wünschte Chrobok allen Gästen ein gutes und gesundes Jahr 2019.

 

Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr unterstützt das Vorhaben der NRW-Regierungsfraktionen CDU und FDP, die OB-Stichwahl ab 2020 wieder abzuschaffen und damit eine Fehlentscheidung von Rot-Grün im Landtag NRW wieder rückgängig zu machen.

KPV-Kreisvorsitzender Matthias Lincke und sein Stellvertreter Hansgeorg Schiemer: „OB-Wahl und Kommunalwahl gehören zusammen. Es hat sich auch bei den OB-Wahlen in Mülheim an der Ruhr in der Vergangenheit gezeigt, dass bei Stichwahlen 14 Tage später eine niedrigere Wahlbeteiligung im Vergleich zur Hauptwahl zu verzeichnen war, die sogar unter die 50% fiel. Beispiele sind die OB-Stichwahlen von 1999 und 2003, als die Wahlbeteiligung gegenüber den Hauptwahlen um 7,1% auf 46,1% (1999) und um 2,4%-Punkte auf 39,7% (2003) sank. Der Verzicht auf OB-Stichwahlen erhöht letztlich die demokratische Legitimation. Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, dass mit der Abschaffung der OB-Stichwahl deutliche Kostenersparnisse für den NRW-Steuerzahler verbunden sind.

Mit der Entscheidung zur Wiederabschaffung der OB-Stichwahl durch den Landtag NRW wird auch in Mülheim an der Ruhr zur nächsten OB-Wahl auf die Parteien erhöht, „wirklich mehrheitsfähige“ OB-Kandidatinnen und –Kandidaten ins Rennen zu schicken und auf Zählkandidaten zu verzichten. Zielführend wären möglicherweise sogar OB-Kandidaten, die von mehreren Parteien getragen werden könnten. 

Matthias Lincke und Hansgeorg Schiemer sehen überdies den Versuch, über von der Kommunalwahl getrennte Wahltermine für die OB-Wahl die Attraktivität für diese Wahlentscheidung zu erhöhen, als gescheitert an. Die Erfahrungen aus den letzten Mülheimer OB-Wahlen von 1999 bis  2015 – mit Wahlbeteiligungen gerade einmal von 36,6% (2015) - machen dies sehr deutlich.

„Die Entscheidung der NRW-Koalition von CDU und FDP, 2019 die Integrationspauschale des Bundes in Höhe von 433 Mio. € zu 100% an die NRW-Kommunen weiterzuleiten, ist wegweisend für den neuen Umgang des Landes mit den Städten und Kreisen in der Finanzierung der Integrationsarbeit. Für die Stadt Mülheim an der Ruhr bedeutet die erstmalige vollständige Weiterleitung dieser Bundesmittel - nach dem bisherigen Verteilungsschlüssel - eine gesicherte Einnahmeverbesserung von ca. 3,5 Mio. € im städtischen Haushalt 2019. Angesichts der Mülheimer Etatkrise ist diese in Düsseldorf verkündete Entscheidung der Regierungsfraktionen eine gute Nachricht!“, erklären die Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Christina Küsters und die CDU-Kreisvorsitzende  Astrid Timmermann-Fechter in einer ersten Reaktion.

Astrid Timmermann-Fechter und Christina Küsters erinnern daran, dass dies eine Fortsetzung der nach dem Regierungswechsel von Rot-Grün zu CDU und FDP 2017 eingeleiteten Trendwende bedeutet. „Den Kommunen, die die Haupt-Leistungsträger bei der Unterbringung und der Integration von Flüchtlingen vor Ort sind, wurden diese Fördermittel 2016 und 2017 von der rot-grünen Vorgängerregierung komplett vorenthalten. Das wird 2019 ganz korrigiert. Jetzt wird endlich anerkannt, dass sich sowohl das Land NRW als auch der Bund bei der Finanzierung dieser Aufgabe ordentlich beteiligen.“ 

Umfangreiche Investitionen in Infrastruktur bringen NRW voran

Zu ihrem 22. Martinsgansessen am 08.11.2018 konnte der Vorsitzende der Mülheimer CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hans-Joseph Krupp einen besonderen Gast begrüßen: den Minister für Verkehr des Landes NRW Hendrik Wüst, zugleich auch Landesvorsitzender der MIT-NRW. „Unsere Verkehrssysteme in Nordrhein-Westfalen, ob Straße, Schiene oder Wasserwege, sind samt und sonders gleich marode,“ eröffnete Wüst seinen Vortrag vor über 60 geladenen Gästen scheinbar pessimistisch. Doch schickte er die gute Nachricht gleich hinterher: „Über 50 Mrd. € werden 2030 in Infrastruktur investiert, in Bundes- und Landesstraßen, in Schienennetz und Wasserwege.“ Natürlich müssten die Planungs- und Genehmigungsverfahren besser organisiert und vor allem verkürzt werden, genauso wie die eigentliche Bautätigkeit. „Lieber sperren wir Autobahnen über ein Wochenende ganz, als den Autofahrern wochenlange Staus zuzumuten“, warb Wüst um Verständnis: „Weniger Bauzeit ist weniger Stauzeit.“

Wobei die allermeisten Staus heute überwiegend nicht durch PKW-Verkehr, sondern durch den stark zunehmenden LKW-Verkehr verursacht werden. „Logischerweise müssen wir mehr Frachtverkehr auf die Schiene bringen“, so Wüst, „aber nicht durch ideologisch motivierte Verbote und Steuererhöhungen, sondern indem wir zahlreiche konkrete Einzelmaßnahmen in Angriff nehmen.“ Dazu gehört z.B. der Ausbau der Betuwe-Linie nach Rotterdam.

Digitalisierung ist auch im Verkehr keine Zukunftsmusik mehr. So gibt es beim autonomen Fahren bereits konkrete Teststrecken in NRW. Den ÖPNV können digitale Systeme in vielfältiger Hinsicht enorm verbessern, ob beim Ticketkauf oder mit speziellen Apps für ÖPNV-on-demand, also individuell bestellbare Kleinfahrzeuge, wie sie schon in Duisburg in Erprobung sind. Im Luftverkehr fördert NRW verstärkt das Elektrofliegen, was eine neue Ära im Flugverkehr einleiten wird.

„Für all diese Entwicklungen ist der Input der Unternehmen unverzichtbar. Wir wollen die Wirtschaft von den Zwängen und Belastungen der rotgrünen Vorgängerregierung befreien und bringen deshalb ein Entfesselungspaket nach dem anderen auf den Weg“, erklärte der Minister. „Denn Bürokratie ist wie Unkraut – an beides muß man regelmäßig ran.“

Abschließend konstatierte Wüst gutgelaunt: „Die Landesregierung arbeitet ausgesprochen einig und erfolgreich, und mein Ressort ist mit hinreichenden Mitteln ausgestattet – ich bin ein glücklicher Verkehrsminister!“ Kurzer Verblüffung folgte großer Applaus. Nach reger Diskussion dankte MIT-Vorsitzender Krupp Minister Wüst für die höchst informativen Einblicke in die Planungen und stellte zuversichtlich fest: „So bekommt NRW den Verkehr der Zukunft in den Griff!“

 

Foto (Rechte: Wellhöner) zeigt hinten vlnr: Marcus Wellhöner, Hans-Martin Schlebusch (MIT), Minister Hendrik Wüst, Hans-Joseph Krupp (Vors. MIT), Stefan Lomberg sowie vorn vlnr: Ursula Bellenbaum, Dr. Margrit Toma-Dislich, Dr. Henner Tilgner, Dr. Ilselore Paschmann (alle MIT)

Beim 52. Bezirksparteitag der CDU Ruhr wurde Astrid Timmermann-Fechter zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Ruhr gewählt. „Ich freue mich über das große Vertrauen und die damit verbundenen neuen Aufgaben in der Ruhr CDU. Mit meinen Schwerpunkten Wirtschaftsförderung, sowie Gesundheit und Pflege möchte ich mich noch intensiver für das Ruhrgebiet als Ganzes engagieren“, so Astrid Timmermann-Fechter zu ihrer Wahl.

Zum Vorsitzenden wurde erneut der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Oliver Wittke MdB, aus Gelsenkirchen gewählt. Den Vorstand komplettieren Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Steffen Kanitz aus Dortmund, Petra Vogt MdL aus Duisburg, Benno Portmann aus Recklinghausen sowie Sabine Mayweg aus dem Kreis Ennepe-Ruhr.

 

Auf dem Foto: Oliver Wittke MdB und Astrid Timmermann-Fechter

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