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Herbstgespräche zum Tag der deutschen Einheit 2018

Bei unseren traditionellen Herbstgesprächen anlässlich des Tages der deutschen Einheit hatten wir Michael Synowzik zu Gast. Herr Synowzik flüchtete als 13jähriger mit seiner Familie 1961 durch die Berliner Kanalisation. Eindrucksvoll und lebendig war sein Bericht. Um so mehr wurde verstanden, dass „Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind“. Über 80 begeisterte Gäste erlebten einen spannenden und zugleich bedrückenden Vortrag über ein Zeitzeugnis, welches zum Glück ein gutes Ende beinhaltete. Michael Synowzik zum Ende seines Vortrags: "Ich bin glücklich, dass ich bis heute so ein Leben führen durfte."

Auf dem Foto v.l.n.r.: Astrid Timmermann-Fechter (Kreisvorsitzende CDU Mülheim an der Ruhr), Ursula Schröder (Bürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr), Frau Synowzik, Michael Synowzik und Christina Küsters (Vorsitzende CDU-Fraktion im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr)

Styrum. Die Vorsitzende des Ortsverbandes Styrum und Ratsmitglied der CDU, Angelina Spiegel, hatte zum Besuch des Museums Temporär zur Ausstellung „Bis die Wirklichkeit sich ablöst“ eingeladen. Diese Ausstellung kombiniert historische Fotografien, Archivalien, Texte und Alltagsobjekte von der Fotografin Tabea Borchardt mit den bildhauerischen Arbeiten von Vesko Gösel. Die Gruppe wurde von der Fotografin selbst durch die Ausstellung geführt und erfuhr so vieles über die Entstehung und den Hintergrund der jeweiligen Objekte. Die Teilnehmer erlebten einen interessanten Nachmittag, der durch ungewöhnlich Sichtweisen zum Nachdenken anregte.

Angelina Spiegel: “Es ist eine ausgezeichnete Idee, jungen Künstlern ein Stipendium für ein Jahr in einem Atelier im Schloß Styrum in Mülheim zu geben. Jeder profitiert von dieser Konstellation, zum einen können sich die jungen Künstler weiterentwickeln und haben gleichzeitig eine Möglichkeit zu einer Ausstellung und zum anderen profitiert das hiesige Kunstmuseum, da es dauerhaft eine Arbeit vom jeweiligen Künstler erhält. Diese Form sollte Mülheim unbedingt beibehalten.“

Neuer Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der Mülheimer CDU ist der Broicher Stadtverordnete Heiko Hendriks. Er tritt die Nachfolge von Gerhard Bennertz an, der den EAK 11 Jahre lang als Vorsitzender geführt hat. Der 53jährige Heiko Hendriks, der bereits seit 1991 dem Mülheimer Vorstand und seit 1997 auch dem Landesvorstand angehört, wurde ebenso wie Bennertz zum stellvertretenden Vorsitzenden, einstimmig auf der Jahreshauptversammlung gewählt. Er versprach „nahtlos an die gute Arbeit von Gerhard Bennertz anzuschließen“.

Die CDU-Fraktionsvorsitzende Christina Küsters als Schriftführerin sowie Barbara Mohr, Horst Münker, Linda Schäfer und Jürgen von Goetz komplettieren als Beisitzer/-innen weiterhin den Vorstand. Der EAK in NRW vertritt rund 30 000 evangelische Christen innerhalb der NRW Union und rund 160 innerhalb der Mülheimer CDU.

Wegeerneuerung soll mit Augenmaß durchgeführt werden

Die Mitglieder des CDU Ortsverbandes Dümpten trafen sich jüngst zu ihrer jährlichen Jahreshauptversammlung. Viel diskutiertes Thema war in diesem Jahr der geplante naturnahen Ausbau im Hexbachtal. Als fachkundiger Gesprächspartner stand der Sprecher der BUND Kreisgruppe Mülheim sowie Sprecher des Trägervereins Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V. Herr Thorald vom Berg zur Verfügung. Vom Berg erläuterte aus seiner Sicht die derzeitige Situation im Hexbachtal sowie den notwendigen naturnahen Ausbau.

Viele Maßnahmen sind bei den CDU Mitgliedern demnach auch unstrittig. Die Rückführung des Hexbaches sowie der Nebengewässer in ihren natürlichen Verlauf wird ebenso begrüßt wie der Rückbau von Verrohrungen, Begradigungen und Betonrinnen. In Konflikt geraten könnte dies aber mit einer nachhaltigen Wegeinstandhaltung, wie sie von vielen Bürgerinnen und Bürgern immer wieder gefordert wird. Bei der derzeitigen Wegeführung ist auch weiterhin mit Beschädigungen durch Überschwemmungen und Erosionen zu rechnen. Andererseits machte Thorald vom Berg deutlich, dass die Verlegung des Wegs in die westliche Böschung zu schweren Eingriffen in den Gehölzbestand und den Boden führt und das Problem nur in den Hang verlegt. Gegen eine Wegeführung, die durch derzeitige Blühstreifen von Ackerrändern führt hatte sich die CDU bereits ausgesprochen.

„Die Wegeinstandhaltung muss mit Augenmaß erfolgen“, so der Ortsverbandsvorsitzende und umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Roland Chrobok. „Gegebenenfalls müssen Spaziergänger auch damit leben, dass die Begehbarkeit von Zeit zu Zeit beeinträchtigt ist. Auf gar keinen Fall werden wir einer Betonlösung zustimmen.“ Bewerten werde man die Maßnahmen allerdings erst dann, wenn die endgültigen Pläne der Verwaltung vorliegen. Chrobok dazu abschließend: „Das Hexbachtal muss für die Dümptener Bürgerinnen und Bürger ein natürlicher Naherholungsraum bleiben.“

Der CDU Kreisverband Mülheim an der Ruhr und die CDU Ratsfraktion Mülheim an der Ruhr freuen sich über die Zusage des Ministers des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen beim Frühjahrsempfang vor den Besucherinnen und Besucher zu reden. Der Frühjahrsempfang ist die traditionelle Veranstaltung von Partei und Fraktion eines jeden Jahres. Eingeladen sind u.a. Vertreter aus Vereinen, Wirtschaft, Medien, Politik und Verwaltung.

Termin: Montag, 01. April 2019, Beginn: 19.00 Uhr

Stadthalle Mülheim an der Ruhr

Um Anmeldung wird gebeten!

Foto: CDU Nordrhein-Westfalen

Im Mai stehen die EU-Wahlen bevor. Zum Talk darüber hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Mülheimer CDU ins Schloss Broich geladen. Namhafte Politiker, u.a. Dr. Markus Pieper, seit 2004 für die CDU aus NRW im EU-Parlament, diskutierten mit zahlreichen Gästen über aktuelle Fragen der EU-Politik. „Der Brexit trifft zwar in erster Linie die Engländer selbst, aber auch die Wirtschaft in NRW. Immerhin ist Großbritannien eines der wichtigsten Exportländer für Nordrhein-Westfalen“, erläuterte Pieper und machte deutlich, dass eine Verschiebung des Brexit für die hiesigen Unternehmen nicht hilfreich ist, denn diese müßten ja grundsätzliche Entscheidungen treffen. Der Rückzug der deutschen Firmen aus England habe schon begonnen.

Alle Talkgäste stimmten überein, dass die EU mit ihrem Binnenmarkt bislang enorme wirtschaftliche Vorteile gebracht hat, vor allem aber über 70 Jahre Frieden auf europäischem Boden. „Der jungen Generation wird durch den Brexit erst bewußt, dass ein Europa ohne Kriege, ohne Zölle und mit Freizügigkeit für alle Bürger keine Selbstverständlichkeit ist“, so Pieper. Am gemeinsamen friedlichen und erfolgreichen Europa müsse ständig weiter gearbeitet werden, insbesondere auch durch verstärkten Jugendaustausch. Und natürlich durch eine starke Beteiligung an den bevorstehenden EU-Wahlen.

(vlnr): Ursula Bellenbaum, Stefan Lomberg, Dr. Otmar Franz, Dr. Margrit Toma-Dislich, Dr. Markus Pieper, Dr. Annette Littmann, Marcus Wellhöner, Hans-Martin Schlebusch, Dr. Ilselore Paschmann

Foto: Marcus Wellhöner

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