CDU Dümpten für breitere A40-Brücke über Mellinghofer Straße
Der CDU Ortsverband Dümpten hatte jüngst den Dezernenten für Umwelt, Klima, Bauen, Stadtplanung und Wirschaftsförderung Felix Blasch zu Gast bezüglich des Bebauungsplanes „Zechenbahn /Mellinghofer Straße – B7“. Hintergrund für die Pläne ist ein umfangreiches Verkehrsgutachten aufgrund der Revitalisierung des ehem. Vallourec-Grundstückes sowie der anvisierte 6-spurige Ausbau der BAB 40. Unter anderem an der Kreuzung Denkhauser Höfe/Zechenbahn/Mellinghofer Straße zeigte die Verkehrsuntersuchung, dass die Leistungsfähigkeit durch die prognostizierten neuen Verkehre aus dem Gewerbepark Dümpten auf eine teils ungenügende Leistungsfähigkeit sinkt. Um die Leistungsfähigkeit dauerhaft gewährleisten zu können soll mit dem Bebauungsplan die planungsrechtliche Grundlage geschaffen werden.
Nach detaillierter Vorstellung der Pläne sowie intensiver Diskussion kommen Vorstand und Mitglieder des CDU Ortsverbandes Dümpten einvernehmlich zu dem Schluss, dass die im Bebauungsplan vorgesehenen Maßnahmen keinesfalls ausreichend sind, um die Leistungsfähigkeit des Knotens Denkhauser Höfe/Zechenbahn/Mellinghofer Straße ausreichend sicherzustellen. Vielmehr ist eine Verbreiterung der Unterführung beim Neubau der Brücke über die Mellinghofer Straße im Zuge des 6-spurigen Ausbaus unbedingt erforderlich. „Bereits jetzt und ohne die zusätzlichen zukünftigen Verkehre staut sich der Verkehr an der Kreuzung zu Stoßzeiten bis nach Oberhausen. Das alles entscheidende Nadelöhr ist die Unterführung der Mellinghofer Straße unter der A40 hindurch.“ so der Ortsverbandsvorsitzende Dr. Roland Chrobok. „Hier muss genügend Platz sein für sämtliche Fahrbahnen, die Straßenbahntrasse sowie alle Fuß- und Radwege.“ Dies sei mit der derzeitigen Breite nicht zu gewährleisten.
Während unterschiedliche alternative Über- und Unterführungen der A40 seit Jahrzehnten in Dümpten kontrovers diskutiert werden, ist man sich im CDU-Ortsverband in dem einen Punkt einig, dass die Chance auf eine breitere Unterführung jetzt in jedem Fall genutzt werden sollte. „Der Spielball liegt zur Zeit bei der Autobahn GmbH die wir mit sofortiger Wirkung auffordern, mit einer dem heutigen Verkehrszustand angepassten Brückenbreite zu planen.“ so der Planungspolitiker Tim Jehles. „Im Zweifelsfall muss die Stadt entsprechend auf die Autobahn GmbH zugehen. Für die Dümptener Bürgerinnen und Bürger ist am Ende wichtig, dass die Leistungsfähigkeit der Unterführung das zukünftige Verkehrsaufkommen der kommenden Jahrzehnte stemmen kann. Ohne eine breitere Brückenunterführung sehen wir das derzeit nicht.“
Derzeit warte man auf die Pläne der Autobahn GmbH für die neue Brücke. Tatsächlich besteht nach Darstellung von Felix Blasch die Hoffnung, dass diese mehr Platz für Verkehrsflächen liefern. Sicher ist dies allerdings nicht. Chrobok und Jehles dazu abschließend: „Etwaige Mehrkosten relativieren sich schnell, wenn man bedenkt, dass die Dümptener auf Jahrzehnte mit der neuen Situation leben müssen. Darüber hinaus ist es für den Steuerzahler am Ende egal, ob der Bund vertreten durch die Autobahn GmbH oder die Stadt Mülheim an der Ruhr etwaige Mehrkosten trägt. Eine funktionierende Infrastruktur aber ist die Basis für jede weitere positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.“